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11.02.2003 – Winterzeit – Hustenzeit! |
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Wieso husten wir überhaupt? |
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Husten ist nichts anderes als ein Reflex unseres Organismus. Er versucht damit, Schleim von den Bronchien loszuwerden. In der Regel haben wir vorgängig durch eine Erkältung unser Immunsystem geschwächt, sodass uns Viren oder Bakterien befallen können. Das Abwehrsystem bekämpft sie dann, unter anderem mit einer erhöhten Schleimbildung. |
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Wie wird man den Husten los? |
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Wichtig ist hier, nicht den Hustenreflex zu unterdrücken, sondern den Schleim löslich zu machen, damit er abgehustet werden kann. Hier kommen zahlreiche Hausmittel in Frage wie z.B. Heublumenwickel, Wickel mit zerdrückten geschwellten Kartoffeln, Kohlwickel, Zwiebel- oder Knoblauchsäckli, Erkältungssalben, Erkältungsbäder, inhalieren mit heissem Wasserdampf und ätherischen Ölen, schleimlösende Hustentees, heisse Milch mit Honig, Holundersirup mit Honig, Meerrettichsirup usw. |
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Wie ist es mit den homöopathischen Mitteln? |
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In der Homöopathie gibt es über hundert Hustenmittel. Man unterscheidet sie nach der Art des Hustens, Beschaffenheit des Sekrets und nach den Modalitäten. Ich möchte hier nur als Beispiel drei Mittel erwähnen: |
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Bei einer Hustenart, die wir häufig bei Kindern sehen, hören wir ein raues Schleimrasseln beim Atmen, der Husten ist feucht und rasselnd. Trotzdem, dass wir meinen, der Husten sei locker, löst sich kaum Schleim. Der Schleim ist so zäh, dass ihn der Patient nicht hochbringt. Dabei kommt es zum Würgen, fast zum Ersticken, oft sogar am Schluss des Anfalls zum Erbrechen. Das Gesicht ist blass oder es läuft bläulich an. Die Zunge hat einen dicken weissen Belag. Hier hilft ANTIMONIUM TARTARICUM. |
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Genau derselbe Husten braucht IPECACUANHA, aber es gibt einen kleinen, aber wesentlichen Unterschied. Die Zunge ist bei IPECACUANHA sauber und schön rosarot. |
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Ein eigenartiger Husten ist jener, der sich tagsüber gar nicht zeigt, aber abends, sobald man sich ins Bett legt, geht es los. Der Husten kommt von tief unten, ist trocken, ohne Auswurf und tönt hohl und blechern. Die Anfälle sind so stark, dass man kaum zum Atmen kommt. Im Bett muss man sich aufsetzen, um nicht zu ersticken. Hier heisst das Mittel DROSERA. |
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