12.11.2002 – Ginkgo biloba bei Vergesslichkeit


 

Was ist Ginkgo biloba?

Ginkgo biloba nimmt systematisch eine Sonderstellung im Pflanzenreich ein. Er ist der letzte Vertreter einer grösseren Sippe aus früher erdgeschichtlicher Epoche. Es handelt sich um einen Baum, der schätzungsweise 200 bis 300 Millionen Jahre überlebt hat. Der Baum wird 30 bis 40 m hoch und kann ein Alter von mehreren Hundert Jahren erreichen. Heimisch in China, Japan und Korea ist er heute auch in ganz Asien, Europa und Nordamerika als Kulturpflanze verbreitet. Er wird auch noch als Elefantenohrbaum, Entenfussbaum, Fächerblattbaum und anderes mehr bezeichnet, immer bezugnehmend auf die Form seiner Blätter.

 

Wie wirkt Ginkgo biloba?

Die Wirkstoffe von Ginkgo biloba sind gefässerweiternd und durchblutungssteigernd. Daher sind Ginkgoblätter in allen Fällen von peripheren Durchblutungsstörungen angezeigt. Schon die alten Chinesen schätzten ihren Wert sehr hoch ein, denn sie bewirken auch eine ideale Strömungsgeschwindigkeit in den Kapillaren.

 

Wie nimmt man Ginkgo biloba?

Ginkgo biloba gibt es als Fertigpräparate (Kapseln, Tropfen etc.)in der Drogerie oder Apotheke zu kaufen. Sie sind empfohlen zur Förderung der Durchblutung des Gehirns und peripherer Bereiche, zur Steigerung von Lernvermögen und Gedächtnis und zur Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen mit Schwindel, Ohrensausen, Gedächtnisschwäche und Konzentrationsstörungen.

 

Was für Erfahrungen gibt es mit dieser Pflanze?

Nun ist es ja so, dass vieles, was die Naturheilkunde schon immer wusste, von der sogenannten wissenschaftlichen Medizin gerade neu entdeckt wird. So sind vor allem über Ginkgo biloba in den letzten fünf Jahre etliche Studien gemacht und veröffentlicht worden. In diesen Studien wurde die Wirkung auf die Hirnleistung bei Vergesslichkeit und auch die Verbesserung des Sehvermögens aufgrund von Durchblutungsstörungen der Netzhaut mehrfach bestätigt. In der Pflanzenheilkunde wird Ginkgo biloba schon seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Auch in der Homöopathie kommt es zur Anwendung, ist aber dort eher ein seltenes Mittel. Die ersten homöopathischen Prüfungen fanden aber schon 1933 statt. Insgesamt kann man sagen, dass mit dieser Pflanze sehr gute Erfolge erreicht und auch in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurden.


» Zurück zur Übersicht Presseberichte